GLPberg
MOTALIN Berg Cup 2024

 

 

2024 werden folgende Motorsportler im GLPberg MOTALIN Berg Cup 2024 starten:

745 Jan Martinez Schramm Padrazza PRC CI3MS2

740 Joachim Gräsel Morris Mini Cooper S

739 Jennifer Kaufel-Meier Fiat Abath 850 Spezial

738 Matthias Kraus BMW 320 E36

737 Ulrich Zeitz Peugeot 309 Gti 8s

735 Sven Semineth BMW 318ti Compact

733 Stefan Braun Alfa 33 16v Imola

731 Klaus Peter Schubath Opel Kadett C Coupe

728 Guido Fiebes Porsche 924

726 Christoph Krupp VW Polo 86c 2 G40

725 Jan Schmitz Ford Fiesta Sprint Cup

724 Pascal Vinzent BMW E30 / 318is

723 Volker Kröll VW Polo 86c

722 Volker Stoll Peugeot 206 RC

721 Uwe Pfarr Mercedes W123C 280CE

720 Jürgen Schönen Opel Corsa A 1.3 SR

719 Lukas Bodtländer Peugeot 106 1.3 Rallye

718 Thomas Bodtländer Peugeot 306 S16 Maxi

717 Alexander Schenk VW Golf 1

716 Paul Pegoretti Fiat Chinquecento 

715 Fabio Pegoretti VW Polo 1

714 Rolf Rauch Fiat 128 Rallye

713 Marco Rauch Fiat 128 Coupe

712 Bernd Deutsch Audi 50

711 Hans-Joachim Brett BMW M Z4 Coupe

710 Harald Ludwig Audi R8

709 Fredi Marquitz Porsche Cayman S

708 Heiko Messerschmidt Mitsubishi Evo4

707 Günther Hoor Porsche 944 S2

706 Wolfgang Stark Opel Kadett C

705 Heinz Berghoff BMW 2002 tii Touring Turbo

704 Jörg Pohlmann Alfa Romeo GTV 2.0

703 Stefan Lauster Mercedes 190E DTM Replica

702 Franz Weißdorn Audi 50

700 Stefan von Rhein-Morbe Volvo 343 R-Sport

2024 Meisterschaftsstand ( inoffiziell)

GLPberg MOTALIN Berg Cup 2024 incl. des I-Berg Rennens
(aktualisiert, aber noch inoffiziell)

323,68 Punkte . 726 Christoph Krupp VW Polo 86c 2 G40

297,96 Punkte . 710 Harald Ludwig Audi R8

258,09 Punkte . 700 Stefan von Rhein-Morbe Volvo 343 R-Sport

165,00 Punkte . 711 Hans-Joachim Brett BMW M Z4 Coupe

163,95  Punkte . 708 Heiko Messerschmidt Mitsubishi Evo4

162,50 Punkte . 723 Volker Kröll VW Polo 86c

152,89 Punkte . 704 Jörg Pohlmann Alfa Romeo GTV 2.0

146,97 Punkte . 721 Uwe Pfarr Mercedes W123C 280CE

139,41 Punkte . 720 Jürgen Schönen Opel Corsa A 1.3 SR

127,24 Punkte . 707 Günther Hoor Porsche 944 S2

 97,50 Punkte . 715 Fabio Pegoretti VW Polo 1

 96,58 Punkte . 725 Jan Schmitz Ford Fiesta Sprint Cup

 93,75 Punkte . 735 Sven Semineth BMW 318ti Compact

 83,82 Punkte . 713 Marco Rauch Fiat 128 Coupe

 82,50 Punkte . 703 Stefan Lauster Mercedes 190E DTM Replica

 78,75 Punkte . 716 Paul Pegoretti Fiat Chinquecento 

 78,42 Punkte . 724 Pascal Vinzent BMW E30 / 318is

 77,37 Punkte . 739 Jennifer Kaufel-Meier Fiat Abath 850 Spezial

 72,10 Punkte . 702 Franz Weißdorn Audi 50

 67,89 Punkte . 706 Wolfgang Stark Opel Kadett C

 62,63 Punkte . 738 Matthias Kraus BMW 320 E36

 60,00 Punkte . 722 Volker Stoll Peugeot 206 RC

 59,80 Punkte . 714 Rolf Rauch Fiat 128 Rallye

 51,25 Punkte . 745 Jan Martinez Schramm Padrazza PRC CI3MS2

 20,00 Punkte . 705 Heinz Berghoff BMW 2002 tii Touring Turbo

 10,00 Punkte . 712 Bernd Deutsch Audi 50

 10,00 Punkte . 719 Lukas Bodtländer Peugeot 106 1.3 Rallye

 00,00 Punkte . 709 Fredi Marquitz Porsche Cayman S

 00,00 Punkte . 717 Alexander Schenk VW Golf 1

 00,00 Punkte . 718 Thomas Bodtländer Peugeot 306 S16 Maxi

 00,00 Punkte . 728 Guido Fiebes Porsche 924

 00,00 Punkte . 731 Klaus Peter Schubath Opel Kadett C Coupe

 00,00 Punkte . 733 Stefan Braun Alfa 33 16v Imola

 00,00 Punkte . 737 Ulrich Zeitz Peugeot 309 Gti 8s

 00,00 Punkte . 740 Joachim Gräsel Morris Mini Cooper S

 

I-Berg Rennen 2024. Thüringen . Heilbad Bad Heiligenstadt . Fahren mit Begeisterung bis zum Abwinken

 von Jörg Pohlmann

Am 1.Juni Wochenende 2024 war der MOTALIN GLPberg Cup mit der rekordverdächtigen Zahl von 26 Teilnehmern beim I-Bergrennen am Start. Die Wettervorhersage war zuvor noch besorgniserregend.                 Das Heilbad Heiligenstadt liegt in Thüringen und es gab eine Unwetterwarnung. Mit extrem hohen Niederschlagsmengen war zu rechnen. Am Ende hatten wir aber, anders       als viele Landkreise und Gemeinden in Deutschlands Süden, Glück und wurden vom Regen bzw. Hochwasser weitestgehend verschont. Der Blick auf das Regenradar begleitete die Teilnehmer aber das ganze Wochenende. 

Am Freitag bestand die Möglichkeit zu Einstell- und Testfahrten, um die 2050 m lange und sehr anspruchsvolle Strecke mit ihren engen Haarnadelkurven und bis zu 10% Steigung, sowie den extrem schnellen Mut-Kurven, kennenzulernen bzw. sich dies wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Zeiten wurden dabei nicht genommen. Viele GLPberg Fahrer nahmen das tolle Angebot des Veranstalters an und konnten die Strecke so, bei trockenen Bedingungen, ausgiebig testen. 

Der Trainingssamstag begann allerdings zunächst mit dem Aufziehen der Regenbereifung, da es doch recht ordentlich regnete. Aufgrund des diesjährigen, eher kleinen Starterfeldes, welches nur aus 2 Startgruppen bestand, konnten insgesamt unglaubliche 5-6 Trainingsläufe gefahren werden. 

Die Strecke wurde zusehend trockener und alle Piloten konnten über den Tag verteilt, ihre Rennzeiten deutlich verringern. Am Ende war sogar der Einsatz von profillosen Slicks angesagt – wenn man denn welche dabei hatte. Laut Regenradar sollte der Sonntag ja eigentlich trocken bleiben. 

Am frühen Sonntag Morgen hing dann zwar der Nebel sehr tief am I-Berg und es nieselte immer wieder etwas, aber trotzdem blieben die Regenreifen den kompletten Tag über im Fahrerlager und wurden von den meisten nicht montiert. Da aber die Strecke zwischen den Bäumen immer noch partiell feucht war und man keine unliebsamen Überraschungen in Form von Abflügen erleben wollte, ließen es die Piloten beim Setzen der Referenzzeit bewusst etwas vorsichtiger angehen, um diese dann in den folgenden 3 Wertungs- und Rennläufen möglichst genau zu reproduzieren – natürlich wie immer im AvD MOTALIN GLPberg Cup, ohne jeglichen Zeit Messinstrumente oder sonstige Hilfsmittel. 

Aufgrund der sich ändernden Bedingungen wieder einmal keine einfache Aufgabe, die aber trotzdem von einigen der 26 Starter in der Klasse bravourös erledigt wurde. 

Von Anfang an setzte sich Harald Ludwig mit seinem Audi R8 aufgrund minimaler Abweichungen von seiner Setzzeit an die Spitze und gab sie bis zum Ende auch nicht mehr ab. Er gewann die I-Berg . GLPberg Wertung am Ende mit einer Abweichung von nur 1,034 Sekunden. 

Auf Platz 2 fuhr Fabio Pegoretti mit seinem VW Polo 1, mit einer Gesamtabweichung von 1,666 Sekunden und auf Platz 3 platzierte sich Stefan von Rhein-Morbe mit seinem Volvo 343 R-Sport und einer Gesamtabweichung von 2,060 Sekunden.

„Dank“ eines Patzers und Platz 8 von Christoph Krupp mit seinem VW Polo 86C G40 und einer Gesamtabweichung von 4,366 Sekunden, entwickelt sich nun scheinbar ein sehr enger und spannender Kampf um die GLPberg Meisterschaft zwischen Harald Ludwig, dem momentan führenden in der Meisterschaft, Christoph Krupp und dem amtierenden Meister Stefan von Rhein-Morbe. Da die Saison 2024 aber noch lang ist, dürfen sich auch noch andere Piloten Hoffnungen auf den Meisterschaftstitel des AvD GLPberg MOTALIN Cup machen.

Heiko Messerschmidt musste leider seinen wilden und schnellen Mitsubishi Lancer EVO3 mit einem Schaden am Antriebsstrang kurz vor dem Start zum letzten Lauf abstellen. Ähnliches war schon Jennifer Kaufel-Meyer mit ihrem, gegenüber der letzten Saison deutlich erstarktem Fiat Abarth 850 Spezial, vor dem Setzlauf passiert. Auch Gaststarter Kevin Veit fiel leider mit einem technischen Defekt an seinem BMW E30 aus.                 

In eigener Sache: Gerne kannst Du in diesem Bereich, Deine eigenen Eindrücke als Pressetext unserer Motorsportveranstaltungen veröffentlichen. Grundsätzlich sollten diese neutral gehalten sein. Dazu passende, aussagekräftige Fotos können hier ebenso veröffentlicht werden. Bedingung: Die Qualität des Fotos sollte sehr gut und scharf sein. Wir suchen immer für diese Seite: Aufnahmen von Kollegen bzw. dem Geschehen rund um das Fahrerlager und selbstverständlich unserer Rennfahrzeuge in außergewöhnlichen Situationen. Eine diesbezügliche Veröffentlichungspflicht kann unsererseits nicht verbindlich zugesagt werden.

 

Und so haben wir am I-Berg unsere Meisterschaftspunkte eingefahren:
 

 1. Platz: Harald Ludwig . Audi

 2. Platz: Fabio Pegoretti . Polo

 3. Platz: Stefan von Rhein-Morbe . Volvo

 4. Platz: Jörg Pohlmann . Alfa Romeo

 5. Platz: Paul Pegoretti . Fiat

 6. Platz: Christoph Krupp . VW

 7. Platz: Jürgen Schöne . Opel

 8. Platz: Volker Stoll . Peugeot

 9. Platz: Sven Semineth . BMW

10. Platz: Marco Rauch . Fiat

11. Platz: Jan Martinez Schramm . PRC Prototyp

12. Platz: Jan Schmitz . Ford

13. Platz: Rolf Rauch . Fiat

14. Platz: Stefan Lauster . Mercedes

 

 

I-Bergrennen 2024

Begeisterung im GLPberg Fahrerlager . Fahren inclusive der Einstellfahrten bis zum Abwinken.

Bergrennen Wolsfeld 2024 . Rheinland-Pfalz . Eifelkreis Bitburg-Prüm 
Immer eine Herausforderung, egal bei welchem Wetter

Aktuell gibt es noch keine Beschreibung dieses Wochenendes.....wir warten...eigentlich war es ein spannendes Wochenende!                        Was noch nicht ist, wird sicher noch, oder auch nicht!

Und so haben wir in Wolsfeld unsere Meisterschaftspunkte eingefahren:

1. Platz: Günther Hoor . Porsche

 2. Platz: Uwe Pfaar . Mercedes

 3. Harald Ludwig . Audi

 4. Platz: Heiko Messerschmidt . Mitsubishi

 5. Platz: Christoph Krupp . VW

 6. Platz: Pascal Vinzent . BMW

 7. Platz: Jürgen Schönen . Opel

 8. Platz: Wolfgang Stark . Opel

 9. Platz: Matthias Kraus . BMW

10. Platz: Jennifer Kaufel-Meier . Fiat

11. Platz: Jennifer Kaufel-Meier . Fiat

12. Platz: Franz Weißdorn . VW

13. Platz: Stefan von Rhein-Morbe

14. Platz: Jan Schmitz

15. Platz: Marco Rauch

16. Platz: Rolf Rauch

DNC . Heinz Berghoff

DNC: Thomas Bodtländer

DNC: Dr. Jan Martinez Schramm

DNC: Lukas Bodtländer

DNC: Stefan Lauster

DNC: Bernd Deutsch

 

Bergrennen Wolsfeld 2024 . Rheinland-Pfalz . Eifelkreis Bitburg-Prüm . Eine Herausforderung, egal bei welchem Wetter

19.-20. Mai 2024 . Wolsfeld 

3 Lauf . AvD . GLPberg . MOTALIN Cup . Pfingsten + fehlende Rennwagen-Waschanlage!

Eschdorfer Bergrennen 2024 . Luxemburg 
eine wiederbelebte und begeisternde Bergrennstrecke 

04-05.Mai.2024 . "Union des Pilotes" Luxembourg

2. Lauf des AvD GLPberg MOTALIN Cup  

Günther lag absolut richtig, mit seiner Begeisterung für die Berg-Rennstrecke in Eschdorf.

Für fast alle GLPberg Fahrer war Eschdorf eine völlig unbekannte Rennstrecke.                                             Im Fahrerlager wurde sie als eine fast irritierend breite Autobahn beschrieben, mit teilweise neuem und griffigem Asphalt, also mit viel Gripp und ohne wesentliche, technische Überraschungen. Dafür aber sehr schnell und Ideal für PS Boliden.

Diesbezüglich sollte es in Eschdorf ein wirklich herausforderndes Erwachen geben und auch dieses Wochenende zu einem Erlebnis werden, welches mit einer tiefen Befriedigung mit dem letzten Rennlauf endete, wäre da nicht noch der Traktoreinsatz von Nöten gewesen.

Aus zeitlichen Gründen konnten nur 2 Trainingsläufe absolviert werden, sowie 3 Rennläufe.

Auch unseren Rennwagen scheint die Strecke gefallen zu haben, denn es gab, jedenfalls bei bei der GLPberg, keinerlei Verluste oder Ausfälle, lediglich ein paar wirklich gekonnte Dreh-, Drift-, Rutsch und Bremsmanöver, welche die Streckenposten zwar irritierten und durchaus schrille Alarmsirenen auslöste, die Zuschauer Massen aber begeisterte.

Heiko schaffte es mit seinem bärenstarken Subaru Allrad, schon in der ersten Linkskurve nach dem Start, sämtliche Aufmerksamkeit, mit einem fabelhaft koordinierten Dreher, auf sich zu ziehen. Die Streckenposten und die Startmannschaft im Startbereich der Union des Pilotes, wurden jetzt wohl hellwach, was das aber das Drift eingespielte Heiko-Subaru-Kollektiv nicht von der weiteren Berg-Erforschungs-Fahrt abhielt.

Bei der „Abfahrt“ zum Setzlauf war es stellenweise noch so feucht, schmierig und schlichtweg glatt, dass wir bei der Bergabfahrt zur Startaufstellung Alle versuchten, mit Bremsmanövern, Drifteinlagen und Schlangenlinien fahren, den momentanen Gripp für den bevorstehenden, 1. Rennlauf bzw. die Setzzeit zu „Erfahren“, um die Slicks, Regenreifen oder Semislicks, wenigstens von 9,7 Grad auf 16,3 Grad, "voll" aufzuheizen.  

Dem Volvo R-Sport zumindest, wurde meine ungewohnte bergab Fahrweise, auf kaltem und äußerst feuchtem Asphalt-, sowie die Fahrer Anweisung, im Kurven-bereich bewusst an die berechnete und geschätzte Haftgrenze zu gehen, wirklich etwas zu viel.                                               Nach sehr deutlichem Quer stehen und bereits mit dem Vorderrad im Grünbereich Halt suchend, sowie meinem vermutlichen Luftanhalten, wurde meiner-seits dann doch davon abgesehen,  den armen NSU TTS Hintermann noch mehr zu irritieren, sowie mir und dem Volvo, eine Startchance zu Verbauen.

1ter Rennlauf mit „Setzzeit“:                     Streckenzustand: Etwa um die 8 Grad "Wärme"; im Waldbestand etwa 70% feucht-glatte Rennstrecke; restliche Strecke- und vor allem Zielkurve absolut abgetrocknet und mit reichlich Zuschauern versehen. Diese herrlich breite und ganz gut einzusehende Linkskurve lud selbstverständlich zu herrlichen Drifteinlagen ein und zu Diskussionen über den "richtigen" Moment- bzw. Punkt zum Anbremsen und Einlenken.                                                                         Es gibt diesbezüglich ein herrliches Video von Uwe, der seinen Mercedes genau in diesem Kurvenbereich bändigen muss; einfach gekonnt und fabelhaft, was die Zuschauer allesamt auch per Applaus bestätigten.

Jeder ging bei diesen wechselnden Witterungs-situationen nun an sein absolutes Limit von Können und Fahrzeugbalance, da für den 2ten Rennlauf absolute Strecken-Trockenheit angekündigt war.

Für Rennläufe auf Bestzeit ist eine Wetterverbes-serung natürlich sehr erwünscht. Bei GLP Rennläufen auf Gleichmäßigkeit, bei welchen schon hundertstel von Sekunden Differenz zwischen den einzelnen Rennläufen über Sieg oder Niederlage entscheiden, geht der Wunsch natürlich in Richtung gleichmäßiger Wetterlage, welche ich sogar mit einem gleichbleibenden Reifensatz "erfahren" kann.

2ter Rennlauf:                                                                 Die jetzt völlig abgetrocknete und fahrerisch herausfordernde Rennstrecke, deren ungewohnte Breite, sowie die begeisterten Zuschauer, machten es uns wirklich schwer, sich mit der jetzt erst möglichen Höchstgeschwindigkeit zurückzuhalten.   Eigentlich ein Drama bei dieser Berg-Rennstrecke. Dies hatte natürlich wiederum zur Folge, das sich jetzt Alle Teilnehmer reichlich „Strafsekunden“ einschenkten, wie Christoph es bezeichnete. Das machte zwar viel Spaß auf der Strecke und einigen war es auch völlig egal, aber im Nachhinein machten sich die Belohnungspunkte dann doch deutlich bemerkbar und sahen auf dem Sekunden Konto nicht besonders gut aus.                                                                    

3ter Rennlauf:                                                       Trockene Strecke, taktische Überlegungen standen an. Unser neues Problem war jetzt allerdings: Auf dieser tollen Berg-Rennstrecke endlich mal richtig Gas geben zu können, aber eigentlich "gedrosselt" fahren zu müssen, was jeden Mitfahrer immer noch hätte in das Armaturenbrett beißen lassen, wäre er nur dran gekommen.                                                     Bei optimalsten Rennbedingungen und verbesserten Streckenkenntnissen, sehr schnell zu sein zu können, gleichzeitig aber langsamer fahren zu müssen wie beim vorherigen Rennlauf, um sich wenigstens wieder etwas der eigenen Setzzeit zu nähern, ist etwas was was eigentlich unmöglich erscheint, für Viele von uns auch nicht umsetzbar war und sinnvoll erschien, Christoph, Hans-Joachim und Volker , aber mit Bravour gelang. 

Ich behaupte: Für einen Motorsportler und GLPberg Meisterschaftsteilnehmer wird es immer schwieriger sein, taktisch zu fahren und dazu noch langsamer, wie seinem fahrerischem Können, absolut freien Lauf zu lassen um damit sich und dem Rennwagen zu Höchstleistungen zu verhelfen. 

Und so haben wir in Eschdorf unsere Meisterschaftspunkte eingefahren:
 

1. Platz: Christoph Krupp . VW

2. Platz: Hans-Joachim Brett . BMW

3. Platz: Volker Kröll . VW

4. Platz: Stefan von Rhein-Morbe . VOLVO

5. Platz: Uwe Pfaar . MERCEDES

6. Platz: Heiko Messerschmidt . SUBARU

7. Platz: Marvin Ruwe . VW

8. Platz: Günther Hoor . PORSCHE

9. Platz: Franz Weissdorn . VW


Zusammenfassend: 

Eine absolut geniale Bergrennstrecke zum Fliegen lassen. Breit und super Gripp bei Trockenheit und etwas Wärme; sehr schnell mit der entsprechenden PS Zahl und technisch gesehen, eine deutliche Herausforderung für Fahrzeugtechnik und Piloten.     Bei der Rückkunft im Fahrerlager schwärmten jetzt wirklich Alle von der herausfordernden Rennstrecke.   Günther als Dienstältester“ Eschdorf Teilnehmer fast aller Zeiten, hatte völlig Recht mit seiner begeisterten Einschätzung der Rennstrecke und seinem Engage-ment ist es wohl auch mit zu verdanken, dass sich die GLPberg hier in Eschdorf austoben konnte und eine tolle neue, motorsportliche Herausforderung erleben durfte.                                                                   Wenn im nächsten Jahr das Wetter ein wenig besser werden würde und uns die herzliche Begrüßung der "Organisation des Pilotes", sowie der engagierten Bevölkerung von Eschdorf wieder so sicher ist wie in diesem Jahr, bleiben dem Veranstalter nur noch sehr wenige Hausaufgabe übrig: Die Organisation dahin gehend zu optimieren, dass zu mindestens der morgentliche Startbeginn, wie auch ausgeschrieben, beginnen kann. Die Uhrzeit-Fleißarbeit auf den Fahrzeug Aufklebern der einzelnen Läufe, könnte dann unterbleiben und in die erfahrenen Hände der Teilnehmer übergehen, welche dieses Ritual mit Sicherheit beherrschen. Ach ja, die Bratwurst im "Cafe" muss fast einer Katastrophe gleich gekommen sein, so die Erzählungen und die Höflichkeit der angereisten Gäste deutlich eingefordert haben. Die Pommes Frites an der Startaufstellung waren jedenfalls für meinem Geschmack hervorragend, nur wurden sie bei der Bedienungsschnelligkeit gleich wieder kalt. 

Ein wirklich Großes Kompliment an die Organisation der "Union des Pilotes" und Alle Streckenposten und Helfer, für das Gelingen des wieder auferstandenen Bergrennens Eschdorf und Danke für diese spannende Motorsport-Luxemburg-Erfahrung.            

Vor der Siegerehrung und nach dem leidlichen Einpacken, mussten aber noch die, auf der völlig durchnässten Fahrerlager Wiese geparkten Wohnmobile von einem schweren Traktor herausgezogen werden, was dann auch gut gelang.   Herzlichen Dank an die Union des Pilotes. Stefan von Rhein-Morbe

 

 

Schottenring . Hessen . Rudingshain . Vogelsbergkreis
Motorsportliche Herausforderung auf historischer und legendärer Rennstrecke

04-05.Mai.2024 . Schottenring 2024

1. Lauf des AvD GLPberg MOTALIN Cup . 19. ADAC Bergpreis Schottenring 2024 


Bergrennen Schottenring, wieder mal eine Herausforderung für ernsthaften Motorsport.

Auch dieses Bergrennen in Schotten wird den angereisten Motorsportlern und den Unterstützern, erfahrenen Organisatoren, Streckenposten und Zuschauern in ereignisreicher Erinnerung bleiben. 

Donnerstag: optimales und sonniges Wetter zum Aufbau und Vorbereitung auf die ersten Einstellfahrten am Berg zum Saisonauftakt.

Freitag: Nebel und im höher gelegenen Bereich, Strecke leichter Schnee Belag, welcher entfernt werden musste.

Samstag: Kein Nebel mehr, aber Schnee 

Sonntag Morgen: etwa 10 cm Neuschnee und Einladung zum Motorsport-Schneemann bauen. 

Sonntag Ankündigung, dass ab 13.30 Uhr doch noch 3 Rennläufe geplant sind, von denen dann noch 2 stattfinden konnten.

Wer nun glaubt, die Stimmung der zurückgebliebenen Motorsportler sei auf einem Tiefpunkt abgesackt, wurde wirklich eines Besseren belehrt. 

Zusammengefasst: „Also wir fahren auf keinen Fall mehr“ „Mit Spikes OK“, oder „Mit möglichst groben Rollsplitt auf der Rennstrecke um da rauf zu kommen, denn Streusalz wollen wir unseren historischen Fahrzeugen nicht antun“

Die Organisatoren zogen Alle, wirklich aber auch alle Register um die drohende, fast zwangsläufig beschlossene Absage des 19. Internationalen ADAC Bergpreises Schottenring doch noch in letzter Minute zu verhindern.

Und, um es vorweg zu nehmen: Es gelang Allen Organisationsbeteiligten das, was keiner der teilweise schon abgereisten Teilnehmer, am Vormittag ernsthaft geglaubt hätte. 

Um 13.30 Uhr wurde das Rennen wirklich noch gestartet und sogar noch 3 Rennläufe angekündigt. 

Es wurden leider nur noch Zwei, aber immerhin diese konnten auf einer teils abgetrockneten Berg Rennstrecke absolviert werden.

Wie der Sekretär Timo Neumann bei der Siegerehrung sagte: Wir haben wirklich Alles gemacht, um die Strecke schneefrei zu bekommen. Bereits eingelagertes, schwerstes Schnee Räumgerät wurde Dank der fabelhaften Unterstützung des Bürgermeisters von den unglaublich engagierten Mitarbeitern des städtischen Bauhofs auf die Strecke gebracht und sogar die enorme Schneelast wurde von den zum Brechen gebogenen Bäumen entfernt worden, um die dadurch gegebene Unfallgefahr für die Teilnehmer auszuschließen. 

Einsehen hatte dann auch noch der regionale Motorsport Wettergott und es blieb trocken. Heinz mit seinem wunderschönen BMW 2002 tii dürfte es etwas geärgert haben, denn er entschied sich, wie ich vermute schweren Herzens, für Semislicks, da der Himmel eher nach Regen aussah, der zum Glück aber für die Rennläufe ausblieb. 

Ach ja, was war denn sonst noch los? Leider hatten sich nicht Alle GLPberg Teilnehmer auf dem berühmten Schottergelände einfinden können bzw. wollen, was dem gemeinsamen Kennenlernen der „Neuen“ etwas im Wege stand. Schade, denn die Stimmung der Fahrerlager GLPberg FahrerGemeinde war wie immer von gegenseitiger Unterstützung, Bedauern, Mutmachen und Durchhalteparolen geprägt. 

Die schon fast legendären Nussecken und der Käsekuchen, ohne welchen ein GLPberg Rennwochenende kaum noch vorstellbar ist bzw. Sinn machen würde, halfen über (fast)Alle Wetterpirolen, Motorprobleme- und wetterbedingte Durchfeuchtungen hinweg und trugen wesentlich zum Ertragen der Gesamtsituation bei.

Und.....ach ja. Jenny und Jan. Der FIAT Abarth, 850 Spezial bekam wohl, nachdem er im letzten Jahr schon sehr viel Aufmerksamkeit bei Jenny, Jan und den restlichen Teilnehmern einforderte, einen neuen Motor mit 914ccm von einem erfahrenen Spezialisten und ringsherum wohl auch eine Verjüngungskur, welche Jenny und Fahrzeug endlich zum lang ersehnten und verdienten Erfolg katapultieren sollte. 

Zum Glück hatte Jenny wieder mal ihren Techniker in Form Ihres Ehemannes dabei. Eigentlich war Jan´s Einsatz wohl nur zur Entlastung und Unterstützung geplant, aber der FIAT machte Zicken im wörtlichsten Sinne. 

Vor den Läufen sprang er brav an, für dann anstandslos zur Startaufstellung, um dann ganz entspannt den anstehenden Rennlauf zu verweigern. 

Absolutes Rätselraten im GLPberg Fahrerlager, denn die geschilderten Vorbereitungen des Arbath waren scheinbar konsequent und im Endeffekt auch nachvollziehbar. Motorsport Fachmenschen wurden telefonisch eingebunden und Ratschläge überschlugen sich bei jedem Rücktransport ins Fahrerlager. Der Einzige, der sichtlich unbeeindruckt blieb, war der FIAT. Und jedes mal das Gleiche aufbegehren. Anspringen, Einnehmen der Startaufstellung, verzückte Jenny welche mit Daumen hoch, an den sich freuenden Kollegen vorbeifuhr; Anstellen in der leicht ansteigenden Startaufstellung; konsequente Quittierung der motorischen Unterstützung seitens des neuen 914ccm Triebwerks; Ratlosigkeit und eine Jenny, welche sich sichtlich ganz schön tapfer zusammenriss. SvR-M

Und so haben wir in Schotten unsere Meisterschaftspunkte eingefahren:
 

 1. Platz: Harald Ludwig . Audi

 2. Platz: Volker Kröll .VW

 3. Platz: Hans-Joachim Brett . BMW

 4. Platz: Christoph Krupp . VW

 5. Platz: Stefan von Rhein-Morbe . Volvo

 6. Platz: Stefan Lauster . Mercedes

 7. Platz: Sven Semineth . BMW

 8. Platz: Heiko Messerschmidt . Toyota

 9. Platz: Jan Schmitz . Ford

10. Platz: Heinz Berghoff . BMW

11. Platz: Jennifer Kaufel-Meier . Fiat

12. Platz: Franz Weißdorn . VW

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